Heute möchte ich mal ein paar Gedanken zum Thema KI in der Musik niederschreiben. Immer wieder höre ich von Kollegen besorgt klingende Worte und Mahnung, dass uns KI bald arbeitslos machen könnte.
Ist KI also eine Gefahr für uns Kreativtätige? Wird sie uns als Songschreiber ersetzen? Oder sind dort auch hier und da interessante Möglichkeiten für eine friedliche Koexistens und eventuiell sogar Vorteile für uns Musikschaffende?
Schlagwort: Produktion
Trendsport DAW-Bashing
Es wird sich gerne und viel über jedwede DAW aufgeregt. „Dies oder das funktioniert nicht.“, „Stürzt ständig ab, wenn ich dies oder das tue.“ oder „Sie ist einfach (Stoffwechselendprodukt)“ und so weiter. Diese Ansichten sollten meiner Meinung nach ein wenig relativiert und auch mal kommentiert werden.
Ich gebe zu. Auch ich habe in meinen Anfängen eine Zeit gebraucht, um den kleinen aber feinen Unterschied zwischen Panorama und Balance zu erfassen. Wenn man es denn aber einmal begriffen hat, ist es absolut logisch. Hier also ein kurzer Erklärungsversuch, der euch hoffentlich etwas Licht ins Dunkel bringt.
Mit „In the air tonight“ hat sich Phil Collins selbst ein Denkmal gesetzt. Dieser brachiale Drumsound ist legendär. Aber wie hat Collins diesen Sound von Snare, Toms und bei manchen anderen Tracks sogar der Bass-Drum erreicht? Die Signalbearbeitung wie das EQing soll uns dabei nicht interessieren. Das ist ja individuell unterschiedlich. Es geht um den grundlegenden Einsatz der Effekte, um diesen Sound zu erzeugen.
Der Trick mit dem Ducking-Delay
Das „Ducking-Delay“. Jeder hat es schon einmal gehört und man hört es immer wieder in modernen Produktionen. Ein Delay, das in den Pausen plötzlich in Erscheinung tritt. Aber wie erzielt man diesen Effekt? Eine Automation ist eine Möglichkeit. Aber das ist eine ganz schön mühsame Angelegenheit. Die effektivere Lösung ist viel einfacher. Hier eine kurze Erläuterung des Tricks….
In SONAR gibt es diverse Möglichkeiten aus ohne Klick improvisiertem Material eine Tempomap zu extrahieren. Bei Audiomaterial ist der erste Versuch oftmals AudioSnap. Leider ist es damit manchmal nicht ganz einfach, zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen. Sei es weil das Material nicht genügend eindeutige Transienten aufweist anhand derer AudioSnap ein Tempo berechnen könnte. Oder weil es für manch einen zu fummelig ist, zuerst die Clipmap anzupassen, damit AudioSnap weiß, wo die Zählzeiten im Clip sitzen. Es gibt jedoch eine weitaus einfachere Variante namens „Improvisation anpassen“. Dafür braucht es eine Midispur, ein Masterkeyboard und einen Finger.
Das neue Album von Viktor Helm
„Kein Ausweg“, so lautet der übersetzte Titel des neuen Albums von Viktor Helm. Fast ein Jahr hat uns die Arbeit daran beschäftigt. Im Unterschied zu den vorhergehenden Alben, waren wir diesmal nicht nur mit den Mischaufgaben betraut.
„Kein Ausweg“ lautet der übersetzte Titel des neuen Albums von Viktor Helm. Seit 6 Monaten läuft die Produktion bei uns und die Veröffentlichung rückt näher. Im Unterschied zu den vorhergehenden Alben von Viktor fanden diesmal ein Großteil der Aufnahmen bei uns statt. Sämtliche Vocals, ein Teil der Gitarren, die Keys wurden für das Album bei uns aufgenommen. Hier mal ein paar bildliche Eindrücke von dem, was bei uns so los war….
