Man sieht in Proberäumen ja relativ häufig Eierpappen an der Wand kleben, um damit eine vermeintlich akustische Verbesserung des Raumes zu erzielen. Aber bringt das wirklich was oder macht es die Akustik nur schlechter? Und ist es nicht am Ende sogar gefährlich, es so zu machen?
Schlagwort: Tricks
Da augenblicklich die letzten Roland ARX Boards im Handel zum Schleuderpreis verkauft werden, haben wir uns entschlossen, eines unserer VS-700 Systeme mit einem dieser Boards aufzurüsten. Unsere Wahl fiel auf das ARX-01 Drum Expansion Board. Man kann ja schließlich nie genug Drums haben. Und so’n kleines Roland V-Drums, direkt integriert in die DAW, ist ja schließlich nie verkehrt.
Wäre es nicht schön, wenn man oft genutzte Tools direkt aus der DAW heraus starten könnte, oder eine Audio-Datei aus dem Arrangement direkt in einem anderen Audioeditor öffnen, bearbeiten und zurück schicken könnte? Das wäre nicht nur schön, in SONAR geht das sogar.
Heute geht es mal wieder um das Sidechaining. Diesmal erzeugen wir damit einen Offbeat-Bass aus seinem stehenden Bass-Sound mit Hilfe eines Sidechain-gesteuertem Kompressors.
Nutzer des iLok haben es unter Windows manchmal schwer. Man startet den Rechner, dann die DAW, will ein Projekt laden und man sieht diese Fehlermeldung: „Authorization Std Exception – bla bla bla“
Und das obwohl der Dongle am Rechner angeschlossen ist und laut Geräte-Manager auch erkannt wurde. Wo ist nun das Problem?
Heute basteln wir uns ein Trancegate. Da ich dafür keine speziellen Effekte nutzen möchte, greife ich dabei auf ein normales Noise-Gate zurück. Wie das funktioniert, zeige ich euch hier.
So einige Software-Instrumente, insbesondere Bläser-Libraries, Orgeln und Streicher, sind auf diverse Controller-Daten angewiesen, um vernünftig spielbar zu sein. Gerade das Expression-Pedal ist bei den besagten Bläser-Sounds solch ein Kandidat. Was aber tun, wenn man kein Expression-Pedal hat? Mit einem kleinen Trick lassen sich Controller-Daten innerhalb von SONAR umleiten.
Mit „In the air tonight“ hat sich Phil Collins selbst ein Denkmal gesetzt. Dieser brachiale Drumsound ist legendär. Aber wie hat Collins diesen Sound von Snare, Toms und bei manchen anderen Tracks sogar der Bass-Drum erreicht? Die Signalbearbeitung wie das EQing soll uns dabei nicht interessieren. Das ist ja individuell unterschiedlich. Es geht um den grundlegenden Einsatz der Effekte, um diesen Sound zu erzeugen.
Der Trick mit dem Ducking-Delay
Das „Ducking-Delay“. Jeder hat es schon einmal gehört und man hört es immer wieder in modernen Produktionen. Ein Delay, das in den Pausen plötzlich in Erscheinung tritt. Aber wie erzielt man diesen Effekt? Eine Automation ist eine Möglichkeit. Aber das ist eine ganz schön mühsame Angelegenheit. Die effektivere Lösung ist viel einfacher. Hier eine kurze Erläuterung des Tricks….
In SONAR gibt es diverse Möglichkeiten aus ohne Klick improvisiertem Material eine Tempomap zu extrahieren. Bei Audiomaterial ist der erste Versuch oftmals AudioSnap. Leider ist es damit manchmal nicht ganz einfach, zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen. Sei es weil das Material nicht genügend eindeutige Transienten aufweist anhand derer AudioSnap ein Tempo berechnen könnte. Oder weil es für manch einen zu fummelig ist, zuerst die Clipmap anzupassen, damit AudioSnap weiß, wo die Zählzeiten im Clip sitzen. Es gibt jedoch eine weitaus einfachere Variante namens „Improvisation anpassen“. Dafür braucht es eine Midispur, ein Masterkeyboard und einen Finger.

